Insolvenzrecht

Um erfolgreich Masse generieren zu können, müssen u.a. Anfechtungsansprüche erkannt und für den Verwalter oder die Prozessabteilung aufbereitet werden. In unserem Seminar erlernen Sie als Insolvenzsachbearbeiter Folgendes:

  • Bedeutung und Systematik des Insolvenzanfechtungsrechts
  • Gesetzesänderungen zum Insolvenzanfechtungsrecht
  • Tatbestandsvoraussetzungen
    • objektive Anfechtungsvoraussetzungen
    • subjektive Anfechtungsvoraussetzungen
      • Deckungsanfechtung (§§ 130, 131 InsO)
      • „Vorsatzanfechtung“ (§ 133 Abs. 1 InsO)
      • „Schenkungsanfechtung“ (§ 134 InsO)
      • Gesellschafterdarlehen (§ 135 InsO)
      • Beweiserleichterung, Nahestehende Personen
    • Bedeutung von Beweiserleichterungen und Indizien für die Vorsatzanfechtung (Rechtsprechung)
  • Praxistipps zur Ermittlung und Aufbereitung von Anfechtungssachverhalten
    • Wie erkenne bzw. ermittle ich einen anfechtbaren Sachverhalt?
    • Wie bereite ich einen anfechtbaren Sachverhalt für den Insolvenzverwalter auf?

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Was muss der Insolvenzverwalter bei Arbeitnehmern des Insolvenzschuldners veranlassen?

  • Insolvenzgeldvorfinanzierung
  • SV- und Lohnsteuer-Meldungen
  • Massenentlassungsanzeige? Kündigung? Freistellung?
  • Insolvenzgeldbescheinigung
  • Differenzlohnansprüche
  • Arbeitsbescheinigung, Zeugnis
  • Sozialplan
  • Verjährung
  • Anfechtung von Zahlungen an Arbeitnehmer

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Dieses Seminar richtet sich an Insolvenzsachbearbeiter, Gläubiger und interessierte Rechtsanwälte. Es soll lediglich einen Überblick über das Insolvenzverfahren und den Ablauf, die Rechte und Pflichten der Beteiligten geben.

Allgemeines

  • Abgrenzung Regel-/Verbraucherinsolvenzverfahren,
  • Überblick über besondere Verfahren wie Eigenverwaltung, Insolvenzplanverfahren

Insolvenzeröffnungsverfahren

  • Insolvenzantrag
  • Verfahrensablauf
  • Sachverständigentätigkeit

Vorläufige Insolvenzverwaltung

Stundung und Aufhebung der Stundung

Ablauf des Verfahrens nach Insolvenzeröffnung

Massegenerierung

Gläubiger

Berichtswesen

Steuern

Vergütung

Verfahrensabschluss

 

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Das Insolvenzverfahren hat die gleichmäßige Gläubigerbefriedigung zum Ziel. Grundlage hierfür bildet die Insolvenztabelle. Im Seminar lernen Sie die korrekte Tabellenführung als Insolvenzsachbearbeiter bzw. als Gläubiger erlernen Sie die ordnungsgemäße Forderungsanmeldung und welche Rechte und Pflichten Ihnen im Insolvenzverfahren obliegen.

  • Definition und Einteilung der Gläubiger
  • Rechte und Pflichten der Gläubiger
  • Anforderungen an die ordnungsgemäße Forderungsanmeldung
  • Tabellenführung (Prüfung der Forderungsanmeldung, Verwaltung der Tabelle usw.)

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Oft wurde er vernachlässigt, doch inzwischen sollte jedem Insolvenzverwalter und Insolvenzsachbearbeiter die Bedeutung des Neuerwerbs im Insolvenzverfahren bewusst sein. Er ist ein wichtiger und oftmals einziger Vermögenswert, z.B. im Verbraucherinsolvenzverfahren.
Worauf ist zu achten? Was ist zu veranlassen? In diesem Seminar erhalten Sie als Insolvenzsachbearbeiter die erforderlichen Grundlagen. Aber auch als Gläubiger oder Mitarbeiter eines Drittschuldners (Arbeitgeber, Banken, etc.) sollten Sie dieses Seminar nicht verpassen. Denn selbst beim Umgang mit dem Pfändungsschutzkonto bestehen im Insolvenzverfahren bei allen Beteiligten noch einige Unsicherheiten, die es zu beseitigen gilt.

Die Themen:

  • Pfändbares Einkommen (Was ist pfändbar? Wie kann ich die Höhe des pfändbaren Einkommens verändern – Stichwort Zusammenrechnung, Nichtberücksichtigung von Unterhaltspflichten etc.)
  • das Pfändungsschutzkonto
  • Was ist mit Mietkaution bzw. dem Guthaben aus Betriebskostenabrechnungen?
  • Was ist beim selbständigen Schuldner zu beachten?
  • Versicherungsverträge – pfändbar oder nicht?

werden betrachtet

  • im eröffneten Verfahren
  • im Restschuldbefreiungsverfahre
  • unter Anwendung der neueren Rechtssprechung

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Insolvenzsachbearbeiter müssen ein besonderes Augenmerk auf die Schlussrechnung/den Schlussbericht legen. In diesem Workshop erarbeiten wir gemeinsamen die To-Dos und beleuchten die einzelnen Aspekte aus Verwaltersicht aber auch aus Sicht der Gläubiger und Gerichte. Im Workshop werden anhand einer Musterakte im Winsolvenz p4 von den Dozenten die verschiedenen Szenarien vorgestellt. Da es sich um einen Workshop handelt, in dem Lösungen gemeinsam erarbeitet werden, ist die Veranstaltung nicht nur für Insolvenzsachbearbeiter, sondern auch für Gläubiger sehr interessant.

  • Vorbereiten der Tabelle für die Verteilung
  • insolvenzrechtliche Rechnungslegung

o   Fortführen der Verzeichnisse

o   EA-Buchhaltung

o   Sonderkontoführung

o   Schlussrechnung und Erläuterung im Schlussbericht

  • Vergütungsantrag
  • Nachtragsverteilung
  • Einstellung des Verfahrens, Besonderheiten

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  • Die Möglichkeiten einer vorinsolvenzlichen Sanierung
  • Die (geplante) Insolvenz als Sanierungschance und Erwerbsoption
  • Insolvenzrechtliche Gestaltungsmittel zur Unternehmenssanierung
  • Sanierungswerkzeuge und ihr optimaler Einsatz in der Praxis
  • Haftungsgefahren der am Sanierungsprozess Beteiligten

Jedes Regelinsolvenzverfahren wird zugleich mitgeprägt durch die Umsatzsteuer. Die rechtlichen Auswirkungen sind dabei erheblich und jedem Verfahren immanent. Hier gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren und die notwendige Sicherheit in der Rechtsanwendung inne zu haben. Mit den nachfolgenden Themen können Verfahren strukturierter und rechtssicherer bearbeitet werden:

 

  • Allgemeines zur Unternehmensinsolvenz
  • Sicherungsmaßnahmen im Insolvenzeröffnungsverfahren
  • Eröffnung des (Regel-) Insolvenzverfahrens
  • Umsatzsteuer- und Vorsteuerberichtigung (BFH, 09.12.2010)
  • Abgrenzung der drei Vermögensbereiche / selbständigen Unternehmensteile
  • Verwertung von Sicherungsgut
  • Vorsteuer im Insolvenzverfahren
  • Masseverbindlichkeiten nach § 55 Abs. 4 InsO (BFH, 24.09.2014)
  • Eröffnung in Eigenverwaltung
  • Umsatzsteuerliche Organschaft
  • Aufrechnung und Saliderung
  • Verfahrensbeendigung und Nachtragsverteilung

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In unserem zweitägigen Workshop möchten wir Sie zum Abrechnungsprofi im Insolvenzverfahren machen. Unsere Themen sind:

  • Systematik der InsVV
  • Optimierte Verfahrensbearbeitung unter Vergütungsgesichtspunkten
  • Eröffnungsverfahren – vorläufiger Insolvenzverwalter
    • Berechnungsgrundlage der Vergütung – Erhebliche Befassung
    • Nachträgliche Veränderung der Vergütung
  • Hauptverfahren – Insolvenzverwalter
    • Berücksichtigung von Kostenbeiträgen, insbesondere bei Immobilienverwertung
    • Abfindung von Absonderungsrechten
    • Zahlung auf Ersatzaussonderungsrechte
    • Verrechnungen
    • Fehlüberweisungen und ungerechtfertigte Bereicherungen
    • Abgrenzung Ausgaben der Betriebsfortführung und Masseverbindlichkeiten – auch teilweise Erstattung durch Erwerber sowie Masse ohne Einnahmen/Zahlungen an Dritte
    • nicht vergütungsrelevante Einnahmen
    • künftige Massezuflüsse, insbesondere auch Vorsteuererstattung aus Quotenzahlung
    • Sondermassen
    • Zu- und Abschläge
    • Beauftragung Dritter
    • kalte/stille Zwangsverwaltung
    • Vorschüsse auf die Vergütung
    • Nachtragsverteilung
  • Pauschalauslagen – Auslagen übertragener Zustellungen, Vermögensschadenversicherung und sonstige besondere Auslagen
  • Vorsteuererstattung aus der Vergütung, insbesondere bei natürlichen Personen
  • Vergütungsantrag – Vorbereitung und Formulierung eines erfolgreichen Vergütungsantrages
  • Entscheidung des Gerichtes
  • Veröffentlichung der Entscheidung
  • Rechtsmittel gegen den Festsetzungsbeschluss
  • Vergütung des (vorläufigen) Sachwalters

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